MBP Personal
Leistungen

Die Frage ist, wie viel
Verantwortung bei uns liegt

Ob Arbeitnehmerüberlassung oder Werkvertrag ist keine Geschmacksfrage. Sie hängt davon ab, wie klar Ihr Prozess abgegrenzt ist, wie lange Sie planen und wer für das Ergebnis geradesteht.

ModellSie steuernWir steuernSie zahlen
Arbeitnehmerüberlassungdie MitarbeitendenAuswahl, Unterkunft, Anfahrtgeleistete Stunden
Master Vendordie Zielvorgabenden gesamten Pool, auch fremde DienstleisterStunden, eine Rechnung
Inhouse Serviceden BetriebRecruiting und Disposition vor Ortnach Vereinbarung
Werkvertragnichts im TagesgeschäftFührung, Prozess und Ergebnisein Ergebnis, keine Stunden
Modell 01

Arbeitnehmer­überlassung

Was wir übernehmen

Rekrutierung regional und europaweit, Unterkunft und tägliche Anfahrt, Vorarbeiter zur Einarbeitung, Koordinatoren als Ihr Ansprechpartner vor Ort, das gesamte Arbeitgeberrisiko bei Krankheit, Ausfall und Kündigung. Abrechnung nach tatsächlich geleisteten Stunden.

Was bei Ihnen bleibt

Das Weisungsrecht im Tagesgeschäft. Sie sagen, was zu tun ist — wir sorgen dafür, dass jemand da ist, der es kann.

Wo die Grenzen liegen

  • ÜberlassungshöchstdauerGesetzlich sind 18 Monate pro Mitarbeitendem und Entleiher vorgesehen. Branchentarifverträge können abweichen — was gilt, prüfen wir vor Vertragsschluss.
  • Bei sehr großen, dauerhaften MengenDie Überlassung ist langfristig teurer als ein Werkvertrag. Wenn das auf Sie zutrifft, sagen wir es Ihnen.
  • Die Kapazitätsplanung muss laufenWer heute Bedarf anmeldet und morgen Leute braucht, bekommt Qualität, die nach vier Wochen wieder geht.
Modell 02

Master Vendor

Das Ergebnis mehrerer paralleler Dienstleister kennen Sie. Unterschiedliche Qualitätsniveaus, sieben Rechnungen, unklare Zuständigkeit bei Ausfällen — und niemand, der für die Gesamtbesetzung geradesteht.

Was sich ändert

  • Ein AnsprechpartnerSie melden Bedarf bei uns, nicht bei sieben Anbietern.
  • Ein QualitätsstandardWir geben die Anforderungen an alle beteiligten Dienstleister vor und prüfen sie.
  • Eine SteuerungDisposition, Umbesetzung und Ausfallmanagement laufen über unsere Koordinatoren.
  • Eine Abrechnung, ein ReportingBesetzungsgrad, Leistung und Fluktuation über alle Anbieter hinweg — für Ihren Standort, nicht je Anbieter.

Was das für die Menge bedeutet

Aus eigener Rekrutierung liefern wir bis zu 50 Mitarbeitende pro Woche — mehr nicht, weil darüber die Auswahlqualität sinkt. Als Master Vendor kommt die Kapazität der von uns gesteuerten Dienstleister hinzu. In Summe sind damit 100 bis 150 pro Woche möglich.

Der Unterschied zu einem Anbieter, der einfach mehr verspricht: Wir erhöhen nicht unser eigenes Tempo, sondern verteilen die Menge auf mehrere Quellen — und halten dabei überall denselben Standard. Skaliert wird durch Steuerung, nicht durch schlechtere Auswahl.

Was wir von den anderen Dienstleistern verlangen

Wer unter unserer Steuerung an Ihrem Standort arbeitet, muss dieselben Grundbedingungen erfüllen wie wir: Anwendung des DGB/GVP-Tarifwerks und Mitgliedschaft im Institut für Zahlungssicherheit. Das prüfen wir vor der Aufnahme und laufend — damit an Ihrem Standort nicht zwei verschiedene Standards nebeneinander gelten.

Gesteuert wird digital, nicht über einen E-Mail-Verteiler

Mehrere Dienstleister an einem Standort zu koordinieren, scheitert selten am guten Willen — es scheitert an Tabellen, die niemand mehr zusammenführt. Wir arbeiten deshalb mit einem Vendor Management System, derzeit mit der Plattform Pactos.

  • Ein System für alle BeteiligtenBedarfsmeldung, Bewerbermanagement, Schichtplanung, Zeiterfassung und Rechnungsprüfung laufen an einer Stelle zusammen — für uns und für jeden Dienstleister unter unserer Steuerung.
  • Zahlen in Echtzeit statt MonatsberichtBesetzungsgrad, geleistete Stunden und Kosten sehen Sie über alle Anbieter hinweg, ohne bei uns nachfragen zu müssen.
  • Automatisierte Compliance-PrüfungNachweise, Fristen und Vertragsbedingungen werden systemseitig geprüft, statt in einer Ablage zu liegen. Das ist zugleich die Transparenz, die Ihre eigene Sorgfaltspflicht in der Lieferkette verlangt.
  • Anschlussfähig an Ihre SystemeWenn Sie bereits ein eigenes Vendor Management System einsetzen, arbeiten wir darin — statt Ihnen unseres aufzuzwingen.
Was Sie abgeben, ist der direkte Draht zu den einzelnen Dienstleistern. Das ist der Sinn der Sache, aber eine echte Entscheidung. Wir schlagen das Modell deshalb erst vor, wenn wir an Ihrem Standort bereits gezeigt haben, dass wir liefern.
Modell 03

Inhouse Service

MBP richtet eine eigene Struktur in Ihrem Betrieb ein: Recruiting, Disposition, Einarbeitung und Betreuung finden bei Ihnen statt, nicht in einer Zentrale.

Der Unterschied zur klassischen Überlassung

Kurzfristige Bedarfsänderungen werden vor Ort gelöst, nicht per Anfrage. Wer morgens ausfällt, wird morgens ersetzt. Sie verhandeln nicht über jede Besetzung, sondern über Zielwerte.

Ab wann es sich rechnet

Ab etwa 50 Mitarbeitenden am Standort. Darunter ist der Aufwand einer eigenen Struktur vor Ort größer als ihr Nutzen — dann fahren Sie mit der klassischen Überlassung besser, und das sagen wir Ihnen auch.

Wie das Team aussieht

Die Besetzung richtet sich nach zwei Größen. Erstens danach, wie viele Mitarbeitende überlassen werden, zweitens danach, wie tief wir in Ihre Prozesse eingebunden sind. Ein Setup, in dem wir Daten- und Leistungsanalyse mit übernehmen oder operative Abläufe mitsteuern, braucht mehr Köpfe als reine Disposition. Die Abrechnung legen wir je Projekt fest — pauschal, nach Stunden oder gemischt.

Analyse, die weiter geht als die Krankenquote

Die üblichen Auswertungen eines Personaldienstleisters enden bei Fehlzeiten und Fluktuation. Uns interessiert, woran Ihre Leistung tatsächlich hängt: Picks pro Stunde, Stückzahlen je Schicht, Wegezeiten, Taktverluste, Übergaben zwischen den Schichten. Wir werten das gemeinsam mit Ihnen aus und schlagen vor, was sich ändern lässt — an der Einsatzplanung, an der Teamzusammensetzung, an der Einarbeitung.

Was wir dabei mitbringen, ist der Blick über einen Standort hinaus. Wir arbeiten in vielen Lagern und Produktionsbetrieben und sehen, welche Lösungen dort tragen und welche nicht. Diese Erfahrung nehmen wir mit.

Muster und Methoden, keine Daten. Was an Ihrem Standort gemessen wird, bleibt an Ihrem Standort. Wir bringen mit, was wir gelernt haben — nicht, was wir bei anderen gesehen haben.
Modell 04

Werkverträge

Vertragspartner: MBP Logistics GmbH

Mit eigener Führung, eigener Steuerung und einer vereinbarten Leistung, für die wir einstehen. An einem Logistikstandort betreiben wir derzeit einen ausgelagerten Bereich von 5.000 m² — mit operativem Manager, Teamleitern und Schichtführern, der kompletten Mannschaft bis zur Lagerhilfskraft, Prozesssteuerung, Qualitätskontrolle und KPI-Management.

Geeignete Prozesse

Kommissionierung, Verladung, Verpackung, Sortierung, Retourenabwicklung — einzelne Teilprozesse ebenso wie komplette Funktionsbereiche.

Ihre Vorteile

  • Ergebnisverantwortung liegt bei unsNicht die Anwesenheit ist geschuldet, sondern die vereinbarte Leistung.
  • Planbare KostenPreis pro Einheit oder pro Monat statt Stunden mal Faktor.
  • Keine PersonalbindungWir stellen und führen die Mannschaft.

Wo die Grenzen liegen

Der Prozess muss exakt definiert sein — was nicht abgegrenzt beschrieben werden kann, eignet sich nicht. Der Übergang ist ein Projekt, kein Termin. Und die Abhängigkeit ist größer als bei der Überlassung; das ist die Kehrseite davon, dass Sie sich um den Bereich nicht mehr kümmern müssen.

Qualifizierung

Eigenes Trainingszentrum

Rhein-Main-Gebiet · Schmalgang-, Schubmast- und Man-Up-Stapler

Wir suchen keine Schmalgang- und
Schubmastfahrer. Wir bilden sie aus.

Bediener von Schmalgang-, Schubmast- und Man-Up-Staplern gehören zu den knappsten Qualifikationen der Logistik. Das ist kein Preisproblem, sondern ein Verfügbarkeitsproblem: Wer nicht da ist, lässt sich nicht einkaufen — egal zu welchem Stundensatz.

Der Bedarf wächst zusätzlich. Grundstücke sind teuer, also wachsen Lager in die Höhe statt in die Fläche. Schubmaststapler, Schmalganggassen und hebbare Fahrerplätze werden dadurch zum Regelfall, nicht zur Ausnahme. Und weil der Fahrerplatz mitfährt, ist die Tätigkeit nicht für jeden geeignet — der Kreis möglicher Bediener ist selbst unter erfahrenen Staplerfahrern klein.

Was wir tun

Wir betreiben im Rhein-Main-Gebiet ein eigenes Trainingszentrum und qualifizieren nach DGUV Grundsatz 308-001 — mit eigenen Ausbildern aus dem eigenen Haus, nicht über externe Anbieter.

Mehrere Hundert Qualifizierungen im Jahr, mit steigender Tendenz, weil der Markt sie verlangt. Die Grundausbildung dauert zwei Tage — einen Tag Theorie, einen Tag Praxis. Am dritten Tag folgt die Zusatzqualifizierung der Stufe 2 für Schubmaststapler, Schmalgang und hebbaren Fahrerplatz. Teilnehmende erhalten Fahrausweis und Qualifikationszertifikat mit Eintrag. Danach wird im Einsatz weiter begleitet, bis die Routine sitzt.

Damit dreht sich die Reihenfolge um: Wir rekrutieren in ganz Europa und qualifizieren in Deutschland — statt auf dem deutschen Markt nach jemandem zu suchen, den es dort nicht gibt.

  • Qualifizierung nach DGUV 308-001Stufe 1 auf Gabelstaplern, Stufe 2 als Zusatzqualifizierung für Schubmaststapler, Schmalgang und hebbaren Fahrerplatz.
  • Dokumentiert und prüffähigFahrausweis, Qualifikationszertifikat und Nachweise — vorlegbar bei jeder Lieferanten- und Arbeitsschutzprüfung.
  • Eigene AusbilderWir sind nicht auf freie Kursplätze externer Anbieter angewiesen, wenn ein Projekt kurzfristig anläuft.
  • Drei Tage bis zur EinsatzfähigkeitZwei Tage Grundausbildung, ein Tag Zusatzqualifizierung — danach begleitete Praxis im laufenden Betrieb.
Ein Hinweis, der oft untergeht: Die schriftliche Beauftragung zum Führen von Flurförderzeugen kann ausschließlich der Betrieb erteilen, in dem gefahren wird — sie ist nicht übertragbar. Wir liefern die Qualifikation und die Nachweise, die Beauftragung für Ihren Standort bleibt bei Ihnen. Auf diesen Ablauf sind wir eingespielt.

Welches Modell trägt, entscheidet sich
am Standort — nicht am Vertrag.

Deshalb sehen wir uns Ihren zuerst an
Standortlösungen

Wenn das Projekt am Wohnraum scheitert,
wechseln wir nicht den Dienstleister

Der Engpass bei Großprojekten ist selten die Zahl der Bewerbungen. Er ist die Frage, wo diese Menschen wohnen sollen — in Regionen, in denen der Wohnungsmarkt ohnehin überlastet ist. Andere Personaldienstleister können darauf nur reagieren. Wir können handeln, weil zwei Immobilienunternehmen zur selben Gruppe gehören. Angemietet, entwickelt, gebaut und verwaltet — im Bedarfsfall innerhalb von drei Tagen.

Und die Kostenfrage beantwortet sich damit gleich mit. Wer Unterkunft, Fuhrpark und Betreuung stellt, hat auf den ersten Blick die größeren Kostenblöcke. Über langfristige Kooperationen senken wir sie so weit, dass wir zu denselben Konditionen liefern wie ein rein regionaler Anbieter — bei einer Verfügbarkeit, die der regionale Markt nicht hergibt.

Wo eine dauerhafte Partnerschaft entsteht, planen wir die Standortstrategie entlang Ihrer Kapazitäten der nächsten Jahre — nicht entlang des laufenden Quartals.