MBP Personal
Das MBP-Modell

Vier Bausteine,
eine Verantwortung

Unterkunft, Fuhrpark, Vorarbeiter, Analyse — jeden einzelnen kann man einkaufen. Der Unterschied ist, dass bei uns niemand dazwischensteht.

01 — Rekrutierung

In ganz Europa

Wo der regionale Markt es hergibt, rekrutieren wir vor Ort. Wo nicht, greifen wir auf eigene Kanäle in Polen, der Ukraine und Litauen zurück — mit eigenen Ansprechpartnern, nicht über Vermittler. Der Regelfall bei größeren Projekten ist die Kombination aus beidem.

Tempo — und warum wir bremsen

Für ein einzelnes Projekt rekrutieren wir bis zu 50 Mitarbeitende pro Woche. Mehr könnten wir. Wir tun es nicht: Ab dieser Grenze sinkt die Qualität der Auswahl, und wer unter Zeitdruck eingestellt wird, ist erfahrungsgemäß nach vier Wochen wieder weg. Das ist unsere Obergrenze für die eigene Rekrutierung, nicht unser Rekord. Wo mehr gebraucht wird, steuern wir zusätzliche Dienstleister unter unseren Standards — im Master-Vendor-Modell sind damit 100 bis 150 pro Woche möglich.

An den Standort kommen sie danach nicht alle auf einmal. Wir teilen die Rekrutierten in Onboarding-Wellen von 10 bis 15 pro Woche auf — nicht weil wir nicht mehr könnten, sondern weil jeder Neue von einem Vorarbeiter aus dem eigenen Team eingearbeitet wird. Bei fünfzig gleichzeitig wäre das eine Einweisung; bei zwölf ist es eine Einarbeitung.

Ein Aufbau von 90 Mitarbeitenden dauert dadurch einige Wochen länger, als er müsste — und liefert dafür eine Fluktuation im einstelligen Bereich statt über siebzig Prozent.

Für planbare Spitzen bauen wir Pools mit fest definierter Einsatzdauer auf, gerne auch aus Studierenden aus dem europäischen Ausland. Ein solcher Pool steht innerhalb von rund drei Wochen, inklusive Stand-by-Reserve. Der Einsatzzeitraum steht von Anfang an fest — Sie wissen genau, wann der Aufbau endet.
02 — Unterkunft

Ohne Wohnraum kein Personal

In Regionen mit engem Wohnungsmarkt scheitern Personalprojekte nicht am Recruiting, sondern an der Frage, wo die Menschen schlafen sollen. Das ist meist der eigentliche Engpass.

Wir lösen ihn innerhalb der eigenen Unternehmensgruppe: BEMA Real entwickelt, baut und hält Immobilien, BEMA Rent verwaltet sie. Wir mieten also nicht kurzfristig zu, was der Markt gerade hergibt, sondern bauen rund um Ihren Standort einen Wohncluster auf.

  • Kurze WegeWer zehn Minuten zur Schicht braucht, erscheint zuverlässiger als wer eine Stunde pendelt.
  • Unabhängigkeit vom WohnungsmarktSteigende Mieten oder fehlendes Angebot bremsen Ihr Projekt nicht aus.
  • Planbare SkalierungWächst der Bedarf, wächst die Unterbringung mit — nach Plan, nicht nach Verfügbarkeit.
03 — Fuhrpark

Eigener Fuhrpark

Der Schichtantritt hängt bei uns nicht am Nahverkehr. Wir fahren unsere Mitarbeitenden mit eigenen Fahrzeugen — täglich, im Schichtrhythmus, auch nachts und am Wochenende. Die Flotte wächst und schrumpft mit den Projekten; wie viele Fahrzeuge an Ihrem Standort gebraucht werden, ergibt sich aus Schichtmodell und Entfernung.

Das klingt banal, bis der erste Frühdienst ausfällt, weil ein Bus nicht fuhr. Für einen Betrieb im Drei-Schicht-Modell ist der eigene Fuhrpark der Unterschied zwischen kalkulierbarer und zufälliger Besetzung.

Dazu kommt ein Punkt, den man leicht übersieht: Wer aus dem Ausland kommt, kennt sich hier nicht aus. Ohne Fahrdienst wäre der Weg zur Schicht für viele die erste Hürde des Tages — mit ihm ist er keine.

04 — Führung

Wir stellen kein Personal,
wir stellen ein Team

  • VorarbeiterSie arbeiten selbst in der Schicht mit — Sie zahlen also keine reine Führungsstelle, sondern eine Kraft, die zusätzlich führt. Sie arbeiten neue Mitarbeitende ein, sichern die tägliche Leistung und sind Sprachbrücke zwischen Ihrem Betrieb und dem Team.
  • KoordinatorenDauerhaft bei Ihnen vor Ort. Ihr Ansprechpartner für Disposition, Ausfälle und Umbesetzungen. Sie müssen dafür niemanden in unserer Zentrale anrufen.
  • Zweisprachigkeit als GrundsatzJeder Teamleiter und jeder Koordinator von MBP ist zweisprachig und übersetzt in der Halle mit. Verständigungsprobleme sind eine der häufigsten Ursachen für Qualitätsfehler und Unfälle — das lösen wir durch Personal, nicht durch Hoffnung.

Der praktische Effekt: Die Einarbeitung liegt bei uns, nicht bei Ihren Schichtführern. Ihre Führungskräfte werden entlastet, statt zusätzlich belastet zu werden.

Analyse

Wir nennen Ihnen keine Kopfzahl,
bevor wir Ihre Zahlen kennen

Die übliche Reaktion auf einen Personalengpass ist ein Angebot über Köpfe zu einem Stundensatz. Das beantwortet die falsche Frage.

Bevor wir ein Angebot abgeben, sehen wir uns Leistungsdaten pro Schicht und Team an, Wareneingänge und -ausgänge, Abwesenheiten, Krankenstände und Abbruchquoten. Daraus lässt sich meist eindeutig ablesen, ob ein Leistungsabfall prozess- oder personalgetrieben ist. Nur im zweiten Fall sind wir überhaupt die richtige Antwort.

Diese Analyse ist Teil unseres Angebots, kein kostenpflichtiger Zusatz.

Im laufenden Betrieb messen wir weiter. Wie tief das Reporting geht und in welchem Rhythmus Sie es bekommen, legen wir gemeinsam mit Ihnen fest — manche Kunden wollen eine Zahl pro Woche, andere eine monatliche Auswertung über alle Schichten.

Und dann fängt der interessante Teil erst an

Krankenquote, Fluktuation und No-Show-Quote sind der Anfang, nicht das Ziel. Uns interessiert, wie effektiv in Ihrem Betrieb tatsächlich gearbeitet wird: Picks pro Stunde, Stückzahlen je Schicht, Wegezeiten, Taktverluste, Übergaben zwischen den Schichten.

Aus solchen Auswertungen sind in unseren Projekten Leistungssteigerungen von bis zu 20 Prozent entstanden — durch veränderte Einsatzplanung, andere Teamzusammensetzung, bessere Einarbeitung. Das ist die Größenordnung, in der sich die Mehrkosten der Arbeitnehmerüberlassung gegenüber eigenem Personal rechnerisch auflösen.

Genau deshalb sprechen wir nicht über Stundensätze, bevor wir über Leistung gesprochen haben.